Adventkränze und Christbäume fangen leicht Feuer

Die Kerzen der Adventkränze werden ab Sonntag, 30. November, wieder angezündet. In wenigen Wochen ist Weihnachten und dann erstrahlt auch der Christbaum wieder im Lichterglanz. Brandgefährlich kann dies allemal sein, werden nicht entsprechende Vorkehrungen getroffen: Deshalb tut sich von November bis Jänner meistens mehr als sonst bei der Feuerwehr. Damit die Weihnachtszeit nicht durch einen brennenden Adventkranz oder Christbaum zum Inferno wird, sollten einige Dinge beachtet werden.

Seien sie sich der Gefahr bewusst: Wer auf Brände im eigenen Wohnzimmer, vorbereitet ist, kann im Ernstfall schnell handeln und Schlimmeres verhindern:

1. Eimer Wasser oder Sand: In der Nähe des Christbaumes oder
Adventkranzes sollte an den Festtagen immer ein Eimer, entweder gefüllt mit Wasser oder Sand, bereit stehen. Nur so kann man im Ernstfall schnell handeln.

2. Feuerlöscher: Jedes Familienmitglied sollte wissen, wo der Feuerlöscher hängt. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sich ein Gerät im Haushalt befindet und dieses in den letzten zwei Jahren gewartet wurde. Mit der Bedienung des Feuerlöschers sollte man sich rechtzeitig vertraut machen, denn im Ernstfall ist dafür keine Zeit mehr.

3. Notrufnummern: Wer nach Ausbruch eines Brandes erst hektisch nach den Notrufnummern suchen muss, wird es wahrscheinlich nicht mehr rechtzeitig schaffen, die Feuerwehr zu alarmieren. Daher: Die Nummer 122 sollte sich die ganze Familie einprägen. Aber auch die Nummern der Einsatzkräfte sollten Ihnen bekannt sein. Zur Erinnerung: Rettung 144, Polizei 133, Euronotruf 112.

Zivilschutztipps, damit zu Weihnachten nicht die Feuerwehr kommen muss:

1. Christbaum: Kaufen Sie den Weihnachtsbaum erst kurz vor dem Weihnachtsfest und bewahren Sie ihn in einem Gefäß gefüllt mit Wasser, möglichst im Freien, auf.

2. Kerzen: Lassen Sie brennende Kerzen nie allein, insbesondere dann nicht, wenn Kinder oder Haustiere mit im Haus sind.

3. Fluchtwege: Diese sollen auf keinen Fall versperrt oder zugestellt sein. Jeder sollte den Weg ins Freie kennen, damit keine Panik aufkommt, sollte wirklich etwas passieren.

4. Trockene Zweige entfernen: Egal, ob von Adventgestecken oder Tannenbäumen, trockenen Zweige sollten nach dem Fest so schnell wie möglich entfernt werden. Wenn schon Zweige vertrocknet sind, möglichst keine Kerzen anzünden!

5. Richtiger Untersatz: Auf keinen Fall brennbare Untersätze unter Kerzen oder Gestecken verwenden.

6. Sicherheitsabstand: Stellen Sie den Christbaum in einem genügend großen Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien, wie Vorhängen, Dekorationen, Möbeln und ähnlichem, auf.

7. Kinder: Dass sich Kinder besonders für Feuer interessieren, ist normal. Achten Sie bei der Aufbewahrung von Zündhölzern und Feuerzeugen auf jeden Fall darauf, ob Kinder sie in die Hände bekommen könnten. Auch wenn kein Brand entsteht, kann es zu schweren Verbrennungen kommen.

8. Austrocknen: Denken Sie daran, dass der Christbaum jeden Tag mehr austrocknet und deshalb auch besser brennt.

Wenn es ernst wird:

* Wenn möglich versuchen Sie den Brand selber zu löschen.

* Gehen Sie aber kein Risiko ein: Wenn Sie das Feuer nicht mehr löschen können, verlassen Sie die Wohnung.

* Zögern Sie nicht, die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 zu alarmieren.

* Wenn möglich, schließen Sie noch Fenster und Türen zum Brandraum, damit die Frischluftzufuhr unterbunden wird.

* Verlassen Sie die Wohnung.

* Warnen Sie Nachbarn.

* Bringen Sie alle in Sicherheit, vor allem Kinder und ältere Menschen.

* Versuchen Sie, gefährdeten Menschen Hilfe zu leisten.

* Wer nicht mehr ins Freie gelangt, sollte sich in den nächstliegenden Raum begeben, die Tür schließen, die ins Freie führenden Fenster öffnen und sich bemerkbar machen.

* Warten Sie auf die Einsatzkräfte und weisen Sie die Retter ein.

Sicheres Basteln im Advent

In der Vorweihnachtszeit gehört es zur Tradition, aus Nadelgehölz, Stroh, Wachs und anderen Materialien Dekorationen für die Advent- und Weihnachtszeit zu basteln. Da es sich dabei vielfach um leicht brennbare Materialien handelt, sind bei der Verarbeitung besondere Sicherheitshinweise zu beachten.

Wachsgießen

Feuerstelle (Gaskocher, Kochplatte) nie unbeaufsichtigt lassen. Überhitztes Wachs kann zur Selbstentzündung führen.
Gaskocher standsicher, auf unbrennbarer Unterlage und nicht in der Nähe von brennbaren Materialien aufstellen.
Vorsicht vor Verbrennungen beim Umgang mit heißem Wachs.

Arbeiten mit Dekorations-Spray

Spraydosen nicht in Räumen mit offenem Feuer (Kerzen, Feuerzeug, Zigaretten, Gasbrenner) verwenden.
Die Treibgase in Spraydosen sind brennbar.
Räume nach der Arbeit immer gut lüften. Treibgase und Lösungsmitteldämpfe sind schwerer als Luft und sammeln sich am Boden an. (Explosionsgefahr)

Gestecke

Nur frische Zweige verarbeiten.
Kerzenhalter aus nichtbrennbarem Material verwenden.


Quelle: BFV Leibnitz

 

 

 

 


 

 

Notrufe

 

HBI Karl Alexander Wratschko
0664/52 21 481

 

OBI Wolfgang Dietrich
0664/65 31 941

 

Gemeinde Gamlitz
03453/26 67

 

Tourismusbüro Gamlitz
03453/39 22

 

Euro Notruf

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