Der elektronische Lebensretter

Es ist nicht immer leicht, Menschen zu überzeugen. Besonders schwer wird es, wenn es um die eigene Sicherheit geht. Erschwerend kommt hinzu, dass Sicherheit in vielen Fällen nicht immer ganz billig ist. Was jedoch beim gegenständlichen Thema sicher nicht der Fall ist. Das heißt jedoch noch lange nicht, eine solche Information wäre leicht zu vermitteln. Genau das Gegenteil ist der Fall.
Warum das so ist, wissen wahrscheinlich selbst Psychologen nicht.
Spätestens nach dieser Erkenntnis müsste man aufgeben. Wie Sie aber unschwer erkennen können, geht es im Text weiter! Und zwar in einer solchen Form, dass erkennbar wird, wir werden nicht müde, diese Aufklärungsarbeit bis zum bitteren Ende fortzusetzen. Und zwar so lange, bis man es schon nicht mehr hören wird können. Das dürfte aber auch jener Zeitpunkt sein, da wir uns am Ziel dieser so wichtigen Aktion befinden werden.


WARUM HÖRT NIEMAND ZU?
Im Gegensatz zu anderen Ländern ist die Verbreitung von Heimrauchmeldern in österreichischen Privathaushalten sehr gering. Dies liegt einerseits daran, dass es derzeit noch keine gesetzlichen Bestimmungen für den verpflichtenden Einbau der kleinen elektronischen Lebensretter gibt und andererseits ein Großteil der Bevölkerung über die tödlichen Gefahren des Brandrauchs nicht oder nur unzureichend informiert ist.

GESETZLICHE SITUATION
In Österreich gibt es derzeit keine gesetzliche Verpflichtung, Heimrauchmelder im Wohn- oder Bürobereich vorzusehen. In der vor kurzem verabschiedeten TRVB N 115 „Brandschutz in Wohnhäusern, Büro und Verwaltungsgebäuden, Teil 1 – Bauliche Maßnahmen“ ist zwar erstmals in einem brandschutztechnischen Regelwerk dieser Themenkreis behandelt worden, jedoch hat es nur zu einer Empfehlung des Einbaus von Heimbrandmeldern gereicht.
Eine Maßnahme, welche vielfach nur als Alibihandlung angesehen und daher auch in der Feuerwehr-Fachzeitschrift BLAULICHT kritisiert wurde.
Aus diesem Grund hat der Landesfeuerwehrverband Steiermark eine umfassende Initiative gestartet, welche in diesem sensiblen Bereich zu einem Umdenken führen soll. So wurde im Zuge der laufenden Novellierung des Feuerpolizeigesetzes 1985 der Antrag gestellt, den verpflichtenden Einbau von Heimrauchmeldern in diesem Gesetzeswerk zu verankern.
Da vor allem auch die für das Feuerwehrwesen und den Brandschutz zuständige Referentin in der Steiermärkischen Landesregierung, Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic, und andere Persönlichkeiten der Politik, der Wirtschaft und des Versicherungswesens diese Initiative unterstützen, kann mit einer positiven Erledigung gerechnet werden. Dies würde einen Meilenstein auf den Sektor des allgemeinen Brandschutzes darstellen und könnte auch Vorbildfunktion für andere Bundesländer besitzen.

IM AUSLAND
Andere Länder, weniger Opfer!
Hintergrund, z.B. in Großbritannien, ist eine gesetzliche Regelung, nach der ein Rauchmelder pro Etage angebracht werden muss: Nach einer umfassenden Aufklärungskampagne sind hier ca. 75 % der Haushalte mit Rauchmeldern ausgestattet, wodurch die Anzahl der Brandtoten (müsste richtig heißen: Rauchtoten) bis zu 40 % gesunken ist. Auch in den USA oder Schweden ist der überwiegende Anteil der Haushalte mit Rauchmeldern ausgerüstet, die auch hier für eine deutliche Verringerung der Brandtoten sorgen.

Nicht nur eine Frage der Gesetze ...
In Österreich sind Rauchmelder im Haushalt noch nicht gesetzlich vorgeschrieben. Hier erwartet man, dass allein durch die Aufklärung bei der Bevölkerung das Bewusstsein für die Brandgefahr entwickelt und die Notwendigkeit des freiwilligen Einsatzes von Rauchmeldern erkannt wird.

... sondern auch der Einstellung:
Dass in den USA oder Skandinavien Heimrauchmelder so akzeptiert und flächendeckend eingesetzt werden, liegt nicht nur an den gesetzlichen Regelungen oder am vermeintlich höheren Gefahrenpotential durch die Verbreitung von Holzhäusern, sondern vor allem auch an der guten Aufklärung und dem entsprechenden Bewusstsein bei der Bevölkerung.

Allerdings:
Eine gesetzliche Regelung gibt Klarheit über die Situation und kann nicht schaden.
Und diejenigen, die sich so etwas nicht vorschreiben lassen wollen, diese und ähnliche Aussagen wurden schon gehört, können ja gleich in das nächste Fachgeschäft gehen und sich, bevor es zu einer gesetzlichen Regelung kommt, mit einigen Heimrauchmeldern eindecken.

AUFKLÄRUNGSKAMPAGNE
Ein weiteres Negativum: Die Gefahren durch den Brandrauch moderner Brände werden heute von der Zivilbevölkerung meist stark unterschätzt bzw. teilweise überhaupt nicht erkannt. Gerade auf diesem Gebiete hat sich jedoch durch neue Bau-, Werks- und Einrichtungsstoffe eine völlig neue Situation ergeben.
Der Brandrauch ist heute aus mehreren Gründen viel gefährlicher als noch vor einigen Jahrzehnten.
Wir haben daher über das Redaktionsteam unserer Feuerwehr-Fachzeitschrift BLAULICHT eine umfassende Informationskampagne eingeleitet und eine Arbeitsgemeinschaft der Landesfeuerwehrverbände Steiermark, Kärnten und Tirol gegründet. Unsere gemeinsame Verbandszeitschrift wird bis zum Florianitag 2002 am 5. Mai und darüber hinaus eine zentrale Rolle der Information und Schulung spielen. Unterstützt wird diese Kampagne auch von der „Aktion Sichere Steiermark“, der Landesinnung der Rauchfangkehrer und den Sachversicherern.
Mit diesem kleinen Handbuch wollen wir Ihnen erstmals ausführliches Informationsmaterial in die Hand geben, wodurch in der Bevölkerung kompetente Aufklärungsarbeit über die lebensrettende Wirkung von Rauchmeldern geleistet werden kann.

80 PROZENT RAUCHTOTE
Von Großfeuern und Brandkatastrophen ist oft die Rede, selten aber von Rauchkatastrophen. Die meisten Opfer bei einem Brand sterben nämlich nicht durch Flammeneinwirkung. Es ist der Rauch, durch den sie umkommen. Die neuen Baumaterialien machen ihn immer giftiger. Manche Toxikologen behaupten inzwischen, dass er so gefährlich wie ein Kampfgas für den Kriegseinsatz ist.
Umfassende Statistiken zeigen, dass rund 80 Prozent der Brandtoten heute bereits Rauchopfer sind. Diese sind vor allem bei Klein- und Mittelbränden im Wohn- und Schlafbereich (Wohnung, Heim, Hotel etc.) zu beklagen. Die große Gefahr dabei: Während man dem sichtbaren und lokal begrenzten Feuer normalerweise leicht entrinnen kann, überfällt der Rauch seine Opfer blitzschnell und lässt ihnen keine Chance! Einige Atemzüge führen in der Regel bereits zur Bewusstlosigkeit und zum Erstickungs- bzw. Vergiftungstod.

GEFÄHRLICHE „RAUCHBOMBEN“
Bei Bränden sind es also in erster Linie die Nebenprodukte des Feuers, die tödlich auf den Menschen wirken.
Heiße Brandgase, Rauch und Qualm sind fast immer die Todesursache, bevor die Flammen überhaupt wirksam werden können. Durch die zunehmend größeren Qualmmengen, die vor allem bei Bränden von Schaumkunststoffen (z. B. in Polstermöbeln) entstehen können, wird auch das Panikverhalten von betroffenen Menschen sehr stark geprägt. Man bedenke, dass bereits 100 Gramm Polyurethanschaum (PU) über 250 m3 Rauch produzieren kann, wodurch eine rund 80 m2 große Wohnung total verqualmt wird. Eine zehn Kilogramm schwere Schaumgummimatratze aus einem Kinderbett verwandelt sich in 25.000 Kubikmeter Rauch. Dies entspricht dem Volumen von etwa 30 Einfamilienhäusern. Unter Einwirkung von Hitze verwandeln sich also selbst harmlos wirkende Gegenstände in gefährliche Rauchbomben.

„GIFTCOCKTAIL“
Bei einem Zimmerbrand (der meistens vorliegt) werden Einrichtungsgegenstände und Ausstattungsstoffe thermisch zersetzt.
Es handelt sich dabei um Holz, aber heute bereits in überwiegendem Maße um verschiedene Kunststoffe. Der Rauch hat bei modernen Bränden aufgerüstet und je nach chemischer Zusammensetzung können sich bei der Verbrennung die unterschiedlichsten Brandgase bilden.
Inzwischen kennt man bereits bis zu 5.000 giftige Bestandteile. In erster Linie sind hier Kohlenmonoxid (CO) und Kohlendioxid (CO2) sowie Blausäure (HCN), in speziellen Fällen jedoch auch Salzsäure (HCl), Ammoniak (NH3), Schwefeldioxid (SO2) und andere hochtoxische Substanzen, zu nennen.
Durch das Zusammenwirken dieser Gifte kann es auch zu einer Art Syndromwirkung auf die im Brandobjekt befindlichen Menschen kommen. Schon wenige Lungenzüge führen bei einem derartigen „Giftcocktail“ zu schweren Vergiftungen und sogar zum Tod.

GEFÄHRLICHE NÄCHTE!
Des Nachts ist die Gefahr am größten – auch im Brandfall! Dies belegen die Statistiken ganz eindeutig: Obwohl nämlich nur etwa ein Drittel aller Brände des nachts ausbrechen, fallen rund drei Viertel der Verunglückten nächtlichen Bränden zum Opfer! Diese Zahlen sprechen für sich und sind ein deutlicher Ausdruck der weit verbreiteten Unterschätzung der Gefahren durch den Brandrauch. Es ist klar: Menschen, die sich in tiefem Schlaf befinden, können durch gefährliche Blut- und Nervengifte, wie das Kohlenmonoxid (CO) und Blausäure (HCN), welche auch nicht mit den Sinnesorganen wahrnehmbar sind, überrascht werden. Sie entschlummern – meist ohne das Bewusstsein zu erlangen – sanft ins Jenseits.

DER FEUERTEUFEL IST ÜBERALL!
Brandursachen sind heute äußerst komplex. Der Feuerteufel sitzt faktisch überall! Er muss nur geweckt, aktiviert werden, dann beginnt er sein zerstörerisches Werk.
Es sind nicht nur die bekannten Fahrlässigkeiten wie die „letzte Zigarette im Bett“ oder die in ihrem Gefahrenbewusstsein noch sorglosen Kinder. Vom Hobbykeller bis in den Dachstuhl finden sich in jedem Haushalt unzählige potenzielle Brandquellen.
Besonders häufig und auch gefährlich sind jedoch Schwelbrände. Hier bleibt der Feuerteufel bei seinem heimtückischen Werk lange Zeit unerkannt und produziert dabei hochgiftigen Brandrauch, der zur tödlichen Gefahr wird.

BRANDURSACHEN STECKEN ÜBERALL !
Vom Keller bis in den Dachboden, Gefahrenquellen finden Sie überall. Die ebenso weit verbreitete Ansicht, wenn sich keine Feuerstätte im Objekt befindet, gibt es auch keine Möglichkeit für eine Brandentstehung. Schön, wenn es so wäre. Dieser Rahmen reicht hier nicht aus, um all die Kleinigkeiten aufzuzählen, die zur Katastrophe führen können. Denken Sie hier nur an einen Küchenbrand. Einen Herd unbeaufsichtigt zu lassen stellt für den Obersten Gerichtshof eine grobe Fahrlässigkeit dar.
Genau an jenem Tag, an dem diese Zeilen verfasst wurden, gab es in der Oststeiermark einen Küchenbrand, der sich auf das gesamte Objekt ausgedehnt hat und einen Gesamtschaden von ca. € 80.000,– verursacht hat.
Die Versicherung ist leistungsfrei. Zumindest für den verursachenden Ehepartner. Gibt es eine grundbücherliche Aufteilung, so wird zumindest jener Teil des nicht schuldigen Ehepartners ersetzt. Was bleibt, sind im günstigsten Fall ein Schaden von € 40.000,–. Ist der Verursachende alleiniger Eigentümer, bleibt ihm der gesamte Schaden von € 80.000,–. Wenn das nicht zum Nachdenken anregt ?

LÖSCHGERÄT
Dies ist faktisch der Grund schlechthin, warum nicht nur der Heimrauchmelder forciert werden soll, sondern auch automatische Löschgeräte für die Küche. Auch diese Geräte sind nicht besonders teuer und verhindern die vorhin geschilderten Katastrophen.

Diese Löschgeräte funktionieren folgendermaßen:
Ein Glaskolben mit 6 cm Durchmesser und 30 cm Länge wird mit einer Halterung über der Kochstelle montiert. Kommt es nun zu einem Brand, wird bei einer Temperatur von ca. 90 °C der Glaskolben zerstört und das Löschmittel tritt aus. Im Umkreis von ca. 1,2 m werden alle Flammen gelöscht. Durch das Herausschleudern des Löschmittels kann auch bereits eine in Brand geratene Dunstabzugshaube gelöscht werden.


DAS SICHERE HEIM
Unter diesem Begriff soll eine ganzheitliche Sicherheitsbetrachtung erfolgen. Gerade das Spezialwissen der Feuerwehren darf nicht brach liegen. Der Erfahrungsschatz der vielen Einsätze soll doch positiv verwertet werden. In Beratungsgesprächen können viele Fehler, die gar nicht als solche erkannt werden, bereits im Keim erstickt werden. All unsere Bemühungen müssen danach ausgerichtet werden, dem höchsten Gut, nämlich das Leben, bestmöglich und nach bestem Wissen und Gewissen zu schützen. Und diese Aufgabe kann man durchaus als Ehre, die insbesondere den Feuerwehren hier zukommt, verstanden wissen.
Mit dem sicheren Heim ist untrennbar auch die Fluchtwegsituation verbunden. Kaum jemand macht sich Gedanken, wie und wo man sich im Brandfall in Sicherheit bringen kann. Hier sollte man sich unbedingt davon überzeugen, ob der vorgesehene Fluchtweg auch tatsächlich verwendet werden kann, bzw. welche Hilfsmittel unter Umständen nötig sind.
In den USA wird den Schülern die Aufgabe gestellt, für die Wohnung oder das Haus Rettungswegpläne zu zeichnen. Damit wird erreicht, dass sich auch die Familie mit diesem Thema auseinandersetzt und letztendlich auch eine Rettungsübung in den eigenen vier Wänden abgehalten wird. Für den Ernstfall ist dieses Training wahrscheinlich lebensrettend.

Planung des Fluchtweges
Benutzen Sie die Testknöpfe an den Meldern, um alle Bewohner mit dem Alarmton vertraut zu machen und regelmäßig mit allen Betroffenen Brandschutzübungen durchzuführen. Legen Sie einen Grundriss an, auf dem für jeden Bewohner mindestens 2 Fluchtwege von jedem Raum aus eingezeichnet sind. Kinder neigen dazu, sich zu verstecken, wenn sie nicht wissen, was sie tun sollen.
Zeigen Sie Ihren Kindern, wie sie entkommen können, wie Fenster geöffnet werden und wie sie aufgerollte Feuerleitern ohne Hilfe Erwachsener benützen können. Versichern Sie sich, dass die Kinder wissen, was in einem Notfall zu tun ist.
Prüfen Sie, ob Rauch oder Hitze an Türen zu spüren ist. Heiße Türen nicht öffnen! Benutzen Sie einen anderen Fluchtweg. Schließen Sie Türen wieder hinter sich, wenn Sie das Haus verlassen.
Falls der Qualm sehr dick und schwer ist, kriechen Sie und bleiben Sie in Bodennähe. Falls möglich, durch ein nasses Tuch atmen oder die Luft anhalten. Mehr Menschen sterben an Rauchgasvergiftung als an den eigentlichen Flammen.
Das Gebäude so schnell wie möglich verlassen! Halten Sie sich nicht damit auf, irgendwelche Gegenstände mitzunehmen. Einigen Sie sich mit allen Bewohnern auf einen Treffpunkt im Freien. Überprüfen Sie, ob alle da sind.

FUNKTION VON RAUCHMELDERN

Die Sensoren eines Rauchmelders arbeiten nach dem optischen Prinzip, d.h. in der Messkammer des Gerätes werden regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet, die im Normalzustand nicht auf die Fotolinse treffen.     Bei Raucheintritt in die Rauchmesskammer, werden die ausgesendeten Lichtstrahlen gestreut und auf die Fotolinse abgelenkt. Das so erkannte Rauchsignal löst einen lauten Alarm aus.
      
(Grafiken und Text von www.rauchmelder-lebensretter.de)


MONTAGE VON HEIMRAUCHMELDERN
Um eine Früherkennung eines Brandes zu gewährleisten, ist es notwendig, dass die Heimrauchmelder auch fachgerecht montiert werden. Es muss durch die Montage sichergestellt werden, dass im Brandfall der Brandrauch auch tatsächlich den Melder erreicht. Brandrauch steigt grundsätzlich immer nach oben, sodass die Rauchmelder auf jeden Fall an der Decke montiert werden müssen. Um einen ganzen Raum überwachen zu können, wäre die Anordnung in der Mitte des Raumes ideal. Der seitliche Abstand zu Wänden darf 50 cm nicht unterschreiten und es sollen die Melder aber auch nicht weiter als 6 m von Wänden entfernt montiert werden. Die maximale Überwachungsfläche eines Rauchmelders beträgt ca. 60 bis 80 m2. Als Mindestschutz ist die Montage eines Brandmelders je Geschoss bzw. je Wohnung am Gang erforderlich.
Da aber Türen geschlossen sein können, dadurch eine Rauchausbreitung behindert ist und eine Früherkennung eines Brandes in einem anderen nicht geschützten Raum nicht möglich ist, sollten die Rauchmelder auch in allen Wohn- und Schlafräumen montiert werden. Nicht sinnvoll ist die Montage von Rauchmeldern in Küchen oder Bädern, da es hier durch Wasserdampf und Küchendämpfe zu Täuschungsalarmen kommen könnte. Hier wäre alternativ ein Thermomelder sinnvoller.
Bei einer Verknüpfung der Melder miteinander besteht die Möglichkeit, dass nicht nur der Rauchmelder im Brandraum, sondern auch die anderen gleichzeitig alarmieren und somit Personen in anderen Bereichen des Hauses alarmiert werden.
Diese Verknüpfung kann entweder über Leitungen, aber auch über Funk erfolgen. Es besteht letztlich auch die Möglichkeit, den Brandalarm auf kleine Zentralen weiterzuleiten.
Ein Anschluss an die öffentliche Brandmeldeanlage der Feuerwehr ist aber für Heimrauchmelder nicht vorgesehen. Hierzu müssten in Österreich zugelassene Brandmeldesysteme verwendet werden.

Rauchmelder in einer Kleinwohnung     
Mindest- und bei Zimmergrößen bis 60 qm auch ausreichender Schutz ist ein Rauchmelder in Zimmermitte. Bei größeren Einzimmerwohnungen empfiehlt sich ein weiteres Gerät.
      
Rauchmelder in einer 3-Zimmer-Wohnung     
Für den Mindestschutz installieren Sie einen Rauchmelder in möglichst zentraler Position, normalerweise im Flur sowie im Schlaf- und Kinderzimmer. Optimalen Schutz erzielen Sie mit je einem Rauchmelder pro Zimmer und Flur. Ausnahme: Räume, in denen Wasserdampf oder eine hohe Staubbelastung vorkommen.
      
Rauchmelder in einem mehrstöckigen Haus     
Für den Mindestschutz installieren Sie einen Rauchmelder pro Stockwerk in möglichst zentraler Position, normalerweise im Flur sowie im Schlaf- und Kinderzimmer. Optimalen Schutz erzielen Sie, indem Sie jedes Zimmer und den Flur in jedem Stockwerk mit je einem Rauchmelder ausrüsten. Dabei sollten Keller und Dachboden nicht vergessen werden.
      
(Grafiken und Text von www.rauchmelder-lebensretter.de)



EINFACHE BEFESTIGUNGSTECHNIK
Um es den Nutzern möglichst einfach zu machen, werden Heimrauchmelder auch mit Klebetechnik angeboten.
Dies bringt den Vorteil, dass ein oft mühsames Bohren an der Decke entfallen kann. Eine Einschränkung besteht nut bei sehr rauen Oberflächen.
Eine Befestigung des Brandmelders mittels des Klebestreifens ohne die Halterung (direkt auf die Rückseite des Melders geklebt) zu benutzen erscheint als nicht sehr gut geeignet, da ein Abnehmen des Brandmelders, z.B. für einen Batteriewechsel, nicht ohne Zerstörung des Klebestreifens und gegebenenfalls auch des Deckenmaterials möglich ist.

FEUERWEHRNOTRUF
Auch wenn ein Brand unmittelbar entdeckt wird, sollte er zuerst der Feuerwehr gemeldet und dann gelöscht werden. Es gilt hier die alte Merkregel: „Alarmieren – Retten – Löschen!“. Die Feuerwehr rückt lieber einmal umsonst aus, als sie findet einen Großbrand vor, bei dem sich Dutzende Menschen in Lebensgefahr befinden. Viele Menschen glauben, dass sie den Einsatz zu bezahlen haben, wenn sie die Feuerwehr rufen. Wir dürfen Sie beruhigen: Wenn der Notruf nicht missbräuchlich erfolgt, ist kein Cent zu bezahlen.

Quellen: BFV Bruck und www.achtung.at/rauchmelder/

News und Infos

 

 

 

 



 

 

Notrufe

 

HBI Karl Alexander Wratschko
0664/52 21 481

 

OBI Wolfgang Dietrich
0664/65 31 941

 

Gemeinde Gamlitz
03453/26 67

 

Tourismusbüro Gamlitz
03453/39 22

 

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